Viernheim 26.08.2018, 1. HL Herren

                                                                         Erste Hessenliga: Finale in Baden-Württemberg

Gelegentlich verschlägt es die Hessenliga auch mal ins baden-württembergische Viernheim. Der Grund: es hat sich bis nach Hessen rumgesprochen, dass dort die Triathlon-Kollegen des TSV Amicitia Viernheim eine Top-Veranstaltung auf die Beine stellen und deswegen dieses Jahr auf der olympischen Distanz auch die deutschen Meisterschaften austragen durften.

In Viernheim starteten: Achim, Dominik und Christian, die sich mal wieder aus der Mastermannschaft Josi und Haucky ausborgen mussten um in kompletter Mannschaftsstärke am Start sein zu können: Dickes Danke und Bussie!

Wie immer ging die Anreise Sonntag in aller Herrgottsfrühe und schon spielte uns unser Vereinsbus einen Streich, sperrte die Mannschaftsmitglieder aus dem Fahrzeug aus und den Fahrzeugschlüssel ein - warum macht der das immer???? Darum merke: nie bei steckenden Schlüssel die Türen schließen, denn dann macht der Bus dicht. Glücklicherweise befand sich zu dem Zeitpunkt noch kein lebensnotwendiges Equipment wie Fahrrad o. Ä. im Fahrzeug und so wurde die Fahrt nach Viernheim mit 2 Privat-KFZ in Angriff angenommen.

Da wir uns mit der 2. Männermannschaft in der 1. HL im tabellarischen Niemandsland befanden, sah man den Start des Wettkampfes dementsprechend entspannt entgegen: es ging ja nur noch um die goldene Ananas. Trotzdem wollte man mit einem ordentlichen Ergebnis die Saison beenden. Der Wiesensee hatte ca. 24 Grad, also Neoverbot. Schade nur, dass beim Schwimmstart die Lufttemperatur nur knapp zweistellig war. Wir bereiteten uns schon auf einen sehr unangenehmen Radpart vor, aber irgendwie kam dann doch noch die Sonne raus und das Radfahren war erträglich. Wie immer war es Dominik, der als erster aus unserer Mannschaft aus dem Wasser kam. Mit etwas Abstand folgte Achim mit Christian und Haucky im Schlepptau. Josi folgte später.

Viel Zeit zum Durchatmen hatten wir nicht, musste doch gleich die berühmt-berüchtigte Juhöhe, ein Anstieg mit teilweise 17 Prozent Steigung, hochgefahren werden. Einige Ligakonkurrenten hatten da wohl entweder die falsche Schalttechnik oder eine völlig verkehrte Übersetzung am Rad. Jedenfalls konnte man einige Wettkämpfer beim Schieben beobachten. Irgendwann ging es aber auch wieder den Berg in Serpentinen hinunter, hier zeigte sich die unterschiedliche Risikobereitschaft der Teilnehmer: während die SCO´ler eher defensiv fuhren und einige Plätze bei der Abfahrt verloren, ballerten andere in Harakiri-Manier den Berg hinunter, um am nächsten Anstieg wieder eingeholt zu werden. Kennt man ja…

Achim zeigte am heutigen Tag die beste Radperformance und konnte zu Dominik aufschließen. Beide gingen zeitgleich auf die Laufstrecke. Andreas und Christian beendeten ebenfalls das Radfahren zeitgleich und machten sich auf die Laufstrecke. Josi –im Vorfeld als Versicherung eingeplant- folgte wenig später und überzeugte sich davon, dass alle Bikes von den Teamkollegen in der Wechselzone standen und somit ein Teamergebnis mit 4 Finishern sicher war.

Solide Laufleistungen sorgten dafür, dass noch einige Athleten auf der Laufstrecke eingeholt wurden und somit standen am Ende als Einzelplatzierungen die Plätze 31 (Christian), 33 (Achim), 34 (Dominik), 44 (Haucky) und 51 (Josi) zu buche, was uns in der Tageswertung auf Platz Neun beförderte. Somit konnten wir in der Gesamttabelle noch einen Platz gutmachen und ebenfalls auf Platz Neun vorrücken.

Abschließend noch ein dickes Danke an Dominik für die Planung und Vorbereitung der Rennen im Vorfeld.

 

Vielen Dank an Christian Spaich für das Schreiben des Artikels