Frankfurt City Triathlon 05.08.2018

Nach meinem (Andreas Hauck) Ironman Finish auf Lanzarote und langer Wettkampfpause nutzte ich den Frankfurt City Triathlon über die Olympische Distanz als Einstieg in die Kurzdistanz und als Vorbereitung für die anstehenden Ligawettkämpfe.

Zunächst wurde ich vom Veranstalter in die Gruppe der Top 100 Starter zugeteilt und bekam entsprechend eine goldene Badekappe. Warum ich diese Ehre hatte, war mir nicht bekannt 😉

Somit viel um 09:35 Uhr bei Sonnenschein und angenehmer Wassertemperatur von 26 Grad für die Top Starter der Startschuss über die Olympische Distanz am Langener Waldsee, natürlich ohne Neo. Dies erfolgte als Massenstart, stattdessen wurde für die nachfolgenden Triathleten eine Minute später ein Rolling Start durchgeführt.

Nach dem üblichen „Geprügel“ beendete ich das Schwimmen mit einer Zeit von 27:01 Minuten, was ich persönlich nicht gerade als schnell bezeichnen würde, aber - warum auch immer - waren insgesamt alle Schwimmzeiten etwas langsamer.

Jetzt ging es in den Sattel und es mussten über zwei Radrunden die 45 km absolviert werden. Zunächst peilte ich eigentlich einen 40er Schnitt an, was ich bei diesem flachen Profil als machbar hielt. Aber schon bei der Fahrt in die Innenstadt bremste mich der Gegenwind aus. Also versuchte ich dann wenigstens einen 38er Schnitt zu halten und kam entsprechend mit einer Radzeit von 1:11:09 Stunden in die Wechselzone am Rossmarkt an.

Die abschließenden 10 km bestanden aus zwei etwas eckigen Laufrunden und führten als „Highlight“ durch die My Zeil sowie durch das das Thurn und Taxis Palais, bei dem 4 Treppenstufen hoch und wieder herunter überwunden werden mussten.

Hier versuchte ich jetzt alles zu geben, was für mich erstmal vom Kopf her nicht so einfach war, denn irgendwie war ich noch auf Langdistanz „gepolt“. Demensprechend wurden für mich nur 42:09 Minuten gestoppt.

Das machte dann eine Gesamtzeit von 2:27:22 Stunden aus, die mir aber immerhin den Platz 2 von 118 in meiner Altersklasse M50 und Platz 38 von knappen 1100 Männern bescherte. Hierüber war ich doch sehr überrascht. Bei der Siegerehrung gab es dann das für Frankfurt typische „gerippte“ Äpplerglas mit Gravur 😊

Bin schon gespannt, ob ich diese erste „Bestandsaufnahme“ bei den noch folgenden drei Ligawettkämpfen mit abschließender Hessischen Meisterschaft verbessern kann.

 

Für Stefania Poli wurde aus dem Wettkampfgedanke eher eine Betrachtung als Trainingseinheit, nachdem sie in jeder Disziplin mit einer Überraschung konfrontiert wurde. So ihre Berichterstattung:

„Beim Schwimmen rutschte der Zeitmessungschip mehrmals fast den Knöchel herunter, so musste ich das schwimmen oft unterbrechen um ihn annährend zu befestigen. Beim Radfahren wurde ein Wiegetritt-Angriff auf der Schwanheimerbrücke mit einer Zeitstrafe „belohnt“, da ich mich somit langsameren Athleten annäherte und nicht bremste (das wäre paradox gewesen). Und beim Laufen stellte ich fest, dass ich meine Eigenverpflegung in Form von IsoGel in der Wechselzone vergessen hatte.“

Sie beendet diesen somit doch spannenden Triathlon – ihre erste Olympische Distanz nach dem Ironman auf Lanzarote rd. 10 Wochen zuvor - in einer Zeit von 03:26:59. Damit belegte sie Platz 18 in ihrer Altersklasse F45.

 Vielen Dank an Andreas Hauck für das Schreiben des Artikels